Garagentor
Das Garagentor ist wie Haustür und Fenster ein gestaltendes Element der Fassade. Es sollte daher im Zusammenhang mit der Gesamtgestaltung des Hauses geplant werden. Dies gilt besonders dann, wenn die Garagenanlage in unmittelbarer Nähe des Hauses geplant oder im Haus selbst untergebracht ist.
Holz und Aluminium sind die bevorzugten Materialien, aber Tore aus Kupfer oder Titanzink werden ebenfalls serienmäßig produziert.
Garagentore, als Schwingtore, Sektionaltore, Rundlauftore, Rolltore, Hubtore, Schiebetore, Drehtore, Falttore werden in Norm- und Sondergrößen einbaufertig, auch mit endbehandelter Oberfläche geliefert, für Einzel-, Doppel-, Doppelstock- und Reihengaragen sowie für Sammel- und Tiefgaragen. Die Torkonstruktion ist ein- oder doppelwandig wärmegedämmt. Bekleidungen oder Füllungen bestehen aus:
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Stahlblech glatt, gesickt (auch z.B. als Fischgrätenmuster) oder bombiert
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Stahl-Paneelen glatt oder geprägt, Oberfläche verzinkt, feuerverzinkt und grundiert bzw. pulver-grundbeschichtet für bauseitigen Anstrich oder feuerverzinkt, einbrennlackiert, einbrenn- oder pulverbeschichtet oder feuerverzinkt und kunststoffbeschichtet
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Zinkblech als „Kassette“ oder glatt mit Sicke
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Aluminium-Paneelen oder -Kassetten, Oberfläche anodisiert (eloxiert), natur oder farbig, nass- oder pulverbeschichtet, einbrennlackiert oder kunststoffüberzogen
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Kupfer-Paneelen oder -Kassetten
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Edelstahl-Paneelen oder -Kassetten
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Profilholz oder Holzwerkstoffen in zahlreichen Ausführungen und Oberflächen oder auch für bauseitige Bekleidung nach individuellen Gestaltungswünschen
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Rolltorpanzer aus ein- oder doppelwandigen Stahl- oder Aluminiumprofilen, ungedämmt oder gedämmt, bei Bedarf mit Klarsicht-Kunststoffscheiben. Oberflächen bei Kunststoff und Stahl farbig beschichtet, bei Aluminium eloxiert oder farbig beschichtet.
Im Bereich von Garagen- und Industrie-Sectionaltoren regelt die neue, ab 1. Mai 2005 generell zu erfüllende Europa-Norm EN 13241-1 (04/2004) Sicherheit und Leistungseigenschaften entsprechender Produkte. Die Konformität mit den Anforderungen der EN-Norm wird durch Baumusterprüfung und CE-Zeichen bestätigt. Ein hohes Maß an Bedienungssicherheit regelt die neue EN-Norm sowohl bei Garagen- als auch bei Industrietoren, so zum Beispiel die erforderlichen Schutzmaßnahmen gegen Absturz des Torblattes, einen umfassenden Klemmschutz sowie Vorkehrungen gegen Stolpergefahren bei Toren mit Schlupftüren. Je nach Einsatzbedingungen können bei Garagentoren zusätzliche Toreigenschaften gefordert sein, zum Beispiel:
- Wärmedämmung (bei beheizten oder im Haus liegenden Garagen) durch gleichmäßig mit PU-Hartschaum ausgeschäumte Stahllamellen und thermisch getrennte Alu-Rohrprofile
Schallschutz durch den festen Verbund von Stahl-Hartschaum-Stahl-Sandwich-Torgliedern
- Dichtigkeit gegen Schmutz und Regen durch ein umfassendes Dichtungssystem aus Boden-, Mittel-, Seiten- und Sturzdichtungen sowie
- Widerstand gegen Windlast (zum Beispiel bei exponierter Lage an der See oder im Gebirge) durch Sandwich-Lamellen, Alu-Rohrprofile, spezielle Verstärkungsprofile und Torblatt-Verstärkungen bei breiten Toren. Der jeweilige Grad der Erfüllung dieser Anforderungen ist durch eine anerkannte Prüfstelle nachzuweisen.
Garagentorbeschläge sollten einbruchhemmend sein (Sicherheitsschloss) und in Form und Material zum Haustürbeschlag passen.
Garagentore können mit einem Torantrieb → Garagentorantriebe ausgestattet werden, der z.B. durch Schlüssel oder Druckschalter bzw. Taster oder auch durch eine Funkfernsteuerung betätigt wird. Verschiedene Hersteller bieten auch sog. Nebeneingangstüren an, die dem Design der Garagentür entsprechen.
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