Drucken E-Mail

Anforderungen an den Keller

 

Mit einem Keller lässt sich die teure Grundstücksfläche besser ausnutzen. Der Keller eines Hauses kann als Garage, Vorratskeller, Hausarbeitsraum, Hobbyraum, Fitnessraum oder Sauna u.a.m. vielfältig genutzt werden. Bei hochliegender Kellersohle oder bei Grundstücken in Hanglage ist auf der Talseite auch eine Nutzung als Wohnraum möglich. Bei der Planung des Hauses ist frühzeitig festzulegen, ob (je nach Kellernutzung) beheizte oder unbeheizte Räume im Keller gewünscht werden. Es empfiehlt sich, eine höherwertigere Nutzung einzuplanen, auch wenn diese zunächst nicht benötigt wird. Eine spätere Nachrüstung von Wänden und Böden ist sehr aufwändig.

Jeder Keller ist gegen Grundwasser, Sickerwasser und Bodenfeuchtigkeit zu schützen. Niederschläge, Boden- und Grundwasserverhältnisse führen zu mehr oder weniger starker Vernässung des Bodens, wobei bindige Böden, z.B. Lehm, die Gefahr erhöhen. Extrembelastungen treten bei Hanggrundstücken auf. Wirkungsvolle Ableitung des Wassers durch Dränagen und vorschriftsmäßige Abdichtungen vermeiden Bauschäden. Sind beheizte Räume im Keller eingeplant, müssen die Kellerwände und der Kellerboden gegen Wärme-verlust gedämmt werden.


Kellerwände

Kellerwände werden mit großformatigen Mauersteinen (Kalksandsteine, Leichtbetonsteine, Leichtziegel, Mauerziegel, Porenbetonsteine, Schalungssteine) gemauert, aus bewehrtem oder unbewehrtem Ortbeton gegossen oder aus Betonfertigteilen (Fertigkeller) erstellt und ggf. mit außenseitiger Wärmedämmung ver­sehen. Liegt die Bauwerkssohle unterhalb des Grund-wasserspiegels, werden die Ortbetonwände und gleich­zeitig auch die Sohle aus wasserun-durchlässigem Beton, als sog. Weiße Wanne erstellt. Für den Selbstbau gibt es Kellerbau-sätze mit genauen Verlegeanleitungen, allen Materialien, statischen Nachweisen, Be- ­und Entwässerungsplänen sowie Bauführung vom Einmessen bis zur Fertigstellung der Keller-decke. Kellerfenster lassen Licht und Luft in die Kellerräume. Liegen die Kellerfenster unterhalb der Geländeober­fläche, werden Kellerlichtschächte benötigt.


Kellerdämmung

Beheizte Kellerräume erhalten eine Wärmedämmung. Sie dient der Energieeinsparung und vermeidet Durchfeuchtungsschäden infolge Tauwasserbildung an den Kellerwänden.

Bei einem Neubau wird zweckmäßig eine Perimeterdämmung an der Außenseite der Keller-wände angebracht. Sie hat bauphysikalische Vorteile und vermeidet Wärmebrücken durch einbindende Wände und Decken.Die Perimeterdämmung ersetzt nicht die Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit oder die ggf. erforderliche Dränage.

Bei einem Altbau wird die Wärmedämmschicht an der Innenseite der Kellerwände angebracht (Innendämmung).


Feuchtigkeitsschutz und Dränagen

Lebensdauer und Unterhaltungskosten eines Bauwerks hängen wesentlich von der Qualität und Dauer­haftigkeit der Abdichtung ab. Niederschläge, Boden- ­und Grundwasserverhältnisse führen zu mehr oder weniger starken Vernässungen des Bodens, insbesondere bei Hanglagen.

90 % aller Bauschäden im Kellerbereich sind auf Durchfeuchtungen zurückzuführen. Sie können vermieden werden durch vorschriftsmäßige Abdichtungen und funktionssichere Dränage. Die erdberührten Flächen eines Bauwerks werden durch Sickerwasser, Stauwasser, Schichtenwasser und Grundwasser sowie durch Bodenfeuchtigkeit beansprucht.

 

Entsprechend der Beanspruchung sind Abdichtungen auszuführen als:

Abdichtungsstoffe sind WU-Beton, Dichtungsbahnen und Riffelbänder, Dichtungsschlämmen und andere Abdichtmassen.

Zum Schutz der Abdichtung dienen Grundmauerschutzplatten, Noppenbahnen oder eine Perimeterdämmung. Die Dränage hat die Aufgabe, anstehendes Wasser vom Bauwerk abzuleiten und die Abdichtung zu entlasten.

Die Abdichtung von Bauwerks-, Dehn-, Setz- und Arbeitsfugen erfolgt mit dauerelastischen oder dauerplastischen Profilen, Bändern, Folien usw.

Als Oberflächenschutz können Tränkmittel (Fluate oder flüssiges Wasserglas) an Bauteilen aus Beton, Zement und kalkgebundenen Natursteinen eingesetzt werden. Dadurch wird die Oberfläche gehärtet, ein Porenverschluss erzielt und der Schutz gegen Säuren, Laugen und andere aggressive Stoffe erhöht.

Entwässerungsrinnen im Anschluss- ­und Übergangsbereich der Fassade führen Oberflächen-wasser ab und verhindern evtl. Schäden durch stauendes Wasser und Spritzwasser.

 

Oelheizung

Infos zur modernen

Ölheizung über

oelheizung.info

Info-Material

Bauherren-

Ordner Print

und weiteres

Info-Material.

print_ordner

Online-Energie- sparcheck

Hier erfahren Sie gleich, wie viel

Sie sparen können. Weiter

Fördermittel

In unserer Förder-

mittel-Datenbank

finden Sie aktuelle

Förderprogramme .

 

HeinzeLogo