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Do it yourself

 

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Eigenarbeit hilft Kosten sparen. Eigenleistungen können helfen, die Baukosten zu senken. Eigenleistungen bedeuten jedoch auch eine zusätzliche Belastung. Überschätzen Sie nicht Ihre eigene Leistungsfähigkeit! Muten Sie sich nur solche Arbeiten zu, für die keine besonderen fachlichen Voraussetzungen oder Zulassungen erforderlich sind und deren termingerechte Ausführung Sie sicherstellen können!

Eine Überschreitung der Zeit beeinträchtigt nachfolgende Gewerke, verlängert die Bauzeit und erhöht die Zwischenfinanzierungskosten.

 

Folgende Eigenleistungen sind möglich

–  Baugrubenaushub unter Berücksichtigung der erforderlichen Sicherungsmaßnahmen

–  Mauerarbeiten, insbesondere beim Einsatz sog. Selbstbausysteme

–  Trockenbauarbeiten, z.B. Innenausbau des Dachgeschosses

–  Tapezier- und Malerarbeiten

–  Bodenbelagsarbeiten

–  vorbereitende Arbeiten für Sanitär- ­und Elektroinstallationen

–  Heizungsinstallationen bei Einsatz so genannter Heizungsbausätze

–  Herstellung der Außenanlagen. Denken Sie an einen ausreichenden Versicherungsschutz. 

 

Für alle diejenigen, die Spaß am Selbermachen haben und Haus und Garten verschönern wollen, bietet die Do it yourself (DIY) Academy neben interessanten Heimwerker-informationen deutschlandweit Schulungen für fast alle Do-it-yourself-Bereiche an. Wo die Kurse genau stattfinden, erfahren Sie unter www.diy-academy.eu .


Preiswert bauen

Preiswert bauen beginnt bei der Wahl des Grundstücks und geht über einen einfachen Grundriss und Bau­körper, einfache Dachform und Wahl der richtigen Konstruktionen und Bauprodukte bis zur Bauzeit und den richtigen Partnern.

Die Grundstückslage, -größe, -bebaubarkeit und -erschließung bestimmen die Grundstücks-kosten. Im Vergleich zum Einfamilienhaus reduziert ein Doppel- ­oder Reihenhaus den Grundstücksflächenbedarf erheblich.

 

Der Raum- ­und Wohnflächenbedarf bestimmt die Gebäudegröße. Nach Aufstellung des Raumprogramms sollte geprüft werden, ob sich die Raumanzahl ggf. reduzieren lässt oder Räume verkleinert werden können, ohne dass die Wohnqualität darunter leidet. Es ist darauf zu achten, reine Verkehrsflächen zu minimieren und Nebennutzflächen zu reduzieren. Berücksichtigen Sie auch die Entwicklung der Familie! Ggf. kann eine spätere Erweiterung durch einen Anbau erfolgen.

 

Eine einfache Baukörper- und Dachform, unkomplizierte Grundrisse und eingeschossige Bau-weise reduzie­ren die Baukosten. Ein Steildach ermöglicht ggf. einen späteren Dachausbau.

Der Verzicht auf ein Kellergeschoss bedeutet, die notwendigen Abstell- und Nebenräume z.B. im Erdge­schoss unterbringen zu müssen und somit die Gebäudegröße zu erhöhen. Hier ist eine Gegenrechnung vom Fachplaner notwendig. Die Fensteranzahl, -­form, ­-größe beeinflusst die Herstellungs- ­und Einbaukosten. Die Kosten der Geschossdecken verringern sich, wenn der Abstand der tragenden Wände möglichst gering gehalten wird und somit die Dicke verrin-gert werden kann. Wand- und Deckenoberflächen können zunächst in einfacher Ausführung umgesetzt werden; spätere Änderung möglich.

Nicht fest eingebaute Bodenbeläge können später ausgetauscht und durch solche höherer Qualität ersetzt werden.

 

Elektroinstallationen auf notwendigen Aufwand prüfen. Anzahl der Stromkreise, Steckdosen, Auslässe beeinflusst die Kosten. Zukünftige Ergänzungen jedoch unbedingt vorsehen! Erstkosten der Heizung den Verbrauchskosten gegenüberstellen; dabei hilft der Fachinstal-lateur. Bad und Küche können zunächst in einfacherer Ausführung realisiert und später mit höherem Standard ergänzt werden.

Außenanlagen können zunächst sparsam und einfach ausgeführt werden. Die Garage kann ggf. später er­richtet werden, so kann zunächst ein Autoabstellplatz oder ein preisgünstiger Carport angeordnet werden. Die Bauzeit beeinflusst die Baukosten erheblich. Daher ist eine Winterbaustelle zu vermeiden und eine jahreszeitlich angepasste, kurze Bauzeit anzustreben.

 

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