Wer ein Eigenheim bauen will, muss über ein baureifes Grundstück verfügen. Planen Sie ausreichend Zeit für Grundstückssuche und Grundstückskauf ein! Für die meisten Fälle von Eigenheimbauten gibt es optimale Standardmaße. Einerseits will man am Grundstück sparen, andererseits auch sein eigenes Stück Land unter den Füßen haben und seine Privatsphäre wahren.
Wägt man zwischen Kosten, Nutzen und Komfort ab, so ergeben sich folgende optimale Beispiele:
Das freistehende, 1 ½ Geschosse hohe Einfamilienhaus (Wunschtraum der meisten Bauherren) mit einer üblichen Hausgrundfläche von ca. 120 m2benötigt unter Beachtung der erforderlichen Grenzabstände und jenach gewünschter Gartengröße ca. 400–500 m2.
Die 1 ½ Geschosse hohe Doppelhaushälfte mit einer üblichen Hausgrundfläche von ca. 120 m2benötigt unter Berücksichtigung der notwendigen Grenzabstände und je nach gewünschter Gartengröße ca. 300–400 m2.
Ein zwei Geschosse hohes Reihenhaus mit einer üblichen Hausgrundfläche von ca. 80 m2benötigt je nach gewünschter Gartengröße ca. 150–300 m2.
Ziehen Sie einen Architekten zu Rate, um zu klären, ob Ihre Bebauungswünsche zu erfüllen sind! Überprüfen Sie, ob der Grundstückspreis dem Grundstückswert angemessen ist! Nehmen Sie Kontakt zu dem/den Nachbarn auf und beachten Sie nachbarrechtliche Bestimmungen (Nachbarrecht).
Der Kaufvertrag wird vor dem Notar geschlossen. Ein vom Notar aufgesetzter Vertrag ist keine Garantie dafür, dass Ihre Interessen gewahrt werden. Der Notar beurteilt einen Vertrag lediglich nach seiner rechtlichen Richtigkeit. Durch Auflassung (Auflassungsvormerkung) und Eintragung in das Grundbuch wird der Eigentumsübergang vollzogen.