Drucken E-Mail

Fußboden- und Wandheizung

 

Fußboden- und Wandheizungen gehören zu den Flächenheizungen. Sie sind besonders geeignet in Kombination mit Wärmepumpen und Brennwertgeräten, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden.

Fußbodenheizungen ermöglichen großzügige Raumlösungen ohne sichtbare Heizkörper. Die Fenster können bis zum Boden reichen. Die Wandflächen bleiben frei. Die Räume sind angenehm fußwarm. Die Staubentwicklung ist infolge der niedrigeren Vorlauftemperaturen gering. Es gibt keine Betriebsgeräusche. Fußbodenheizungen können als: Warmwasser-Fußbodenheizungen, Elektro-Fußbodenheizungen oder Warmluft-Fußbodenheizungen ausgeführt werden.

 

Warmwasser-Fußbodenheizungen

Warmwasser- Fußbodenheizungen mit Kunststoff- oder Metallrohren in Verbindung mit speziellen Heizestrichen oder Trockenunterböden, besonders geeignet für Heizungsanlagen mit niedrigen Vorlauftemperaturen. Bodenbelag am besten aus Kunststoff, Keramik, Beton- oder Naturwerkstein, ggf. auch Teppichboden (Dicke beachten!), Parkett und Holzpflaster. Die Heizwasserführenden Rohre werden im Estrich (Nass- oder Trockenestrich) oder in der Wärmedämmschicht unter dem Estrich verlegt. Spezielle Systeme mit leichtem und flachem Aufbau für Althausmodernisierung sind auch lieferbar.

 

illu_warmwasser_fussbodenheizung
Warmwasser-Fußbodenheizung, Rohre im Estrich 

 

Elektro-Fußbodenheizungen

Elektro-Fußbodenheizungen als Elektrofußbodenspeicherheizungen bei der die Wärmeabgabe mit verstärkt beheizten Randzonen oder Konvektoren unter Fenstern erfolgt, die die vom Fenster abfallende Kaltluft abfangen.

 

illu_elektro_fussbodenheizung
 Elektro-Fußbodenheizung

 1. tragender Untergund

 2. Dämmschicht

 3. Abdeckung

 4. Estrich  

 5. Heizmatte

 6. Fließspachtel

 7. Dünnbett-Klebemörtel

 8. Bodenbelag 

 

Die Aufteilung der Raumflächen erfolgt in die Fläche für Speicherheizung und die für die Zusatzheizung (vor Fenstern oder entlang der Außenwände). Stellflächen bleiben ungeheizt. Während Niedrigenergiezeiten wird (gesteuert durch Außentemperatur und vorhandene Restwärme) aufgeladen, die Zusatzheizung wird über Raumthermostat gesteuert und dann zugeschaltet, wenn die Raumtemperatur sinkt. Elektro-Fußbodenheizungen als Elektro-Direkt- oder Teilspeicherheizungen bei normaler Estrichstärke. Die Heizmatten werden direkt in den Estrich oder in den Fliesenkleber bzw. in eine entsprechende Ausgleichsschicht (nach gefertigtem Estrich) eingebracht. Die Regelung erfolgt über Raumthermostat. Bei der Beheizung von Teilflächen (z.B. Bäder), bei denen spürbare Bodenwärme angestrebt wird, sind Heizleistungen von max. 160 W/m2 zu empfehlen.

 

Warmluft-Fußbodenheizungen

Hypokaustenheizung mit Luftkanälen. Die Luft wird in einem speziellen Luftheizkessel aufgeheizt und durchströmt die Kanäle. Auch unmittelbares Einblasen von Warmluft in die Wohnräume ist möglich. Regelung über Öffnungen mit luftlenkenden Lamellen zur Veränderung des Volumenstromes. Bei geringen Luftaustrittsgeschwindigkeiten keine Zugerscheinungen. Auch die Warmwasser-Wandflächenheizung und Elektro-Flächenheizelemente gewinnen zunehmend an Bedeutung. Wände, die zur Beheizung des Raumes dienen, dürfen allerdings nicht als Stellfläche verwendet werden. Deckenheizungen spielen im privaten Bereich nur eine untergeordnete Rolle.

 

Warmwasser-Wandflächenheizung

Sie erwärmt im Winter und kühlt im Sommer die Räume behaglich durch langwellige Strahlung. Die vorgefertigten Rohrregister/-leitungen werden auf der Innenseite der Außenwand montiert, verputzt oder mit Gipskartonplatten bekleidet. Durch den geringen Rohrabstand erzeugen sie eine gleichmäßige Oberflächentemperatur. Geringe Aufheizzeit, schnelle Regelbarkeit durch dünnen Putzauftrag. AlsVollheizung oder in Kombination mit einer Fußbodenheizung. Eine Sonderform ist die Warmwasser-Hypokaustenheizung, bei der Heizelemente in Sockelleistenhöhe unter speziellen Luftkanalsteinen oder Vorsatzschalen angeordnet werden. Die Luft wird durch das Wasserführende Heizelement erwärmt und durch die Luftkanalsteine bzw. den Zwischenraum zwischen Wand und Vorsatzschale nach oben geführt, wobei die gesamte Wandfläche sich erwärmt.

 

Elektro-Flächenheizelemente

Sie bestehend aus einer Heizfolie, einem Heizgewebe oder Heizband, das elektrisch isoliert zwischen temperaturfesten Kunststofffolien eingebettet ist. Für Montage an Decke, Wand oder Brüstung. Als Strahlungsheizung mit Gipskarton-, Gipsfaserplatten nur als Ergänzungsheizung zur Fußbodenheizung zulässig.

Freiflächenheizungen

als Warmwasser- oder Elektro-Direkt-Heizung für Terrasse, Treppen, Wege und Rampen ermöglichen witterungsunabhängige Benutzung und ersparen Schneebeseitigung. Vollautomatische Steuerung. Einschalten bei Schneefall oder bei Gefahr von Glatteisbildung.

 

Warmluftheizung

Bei Warmluftheizungen wird die Luft direkt als Wärmeträger benutzt. Es wird kein Zwischenmedium benötigt, welches die Wärme vom Wärmeerzeuger bis in die einzelnen Räume überträgt und dort die Raumluft erwärmt. Die Luft wird an einer zentralen Wärmequelle erwärmt. Dazu dient in der Regel ein Warmluftautomat, beheizt mit Kohle, Gas, Heizöl, Strom, der im Keller, in der Etage oder auf dem Dach aufgestellt wird. Über ein Kanalnetz, meist aus Stahlblechrohren oder flexiblen Spiralblechrohren, wird die warme Luft in die zu beheizenden Räume geleitet. Kleinere Anlagen für Einfamilienhäuser werden für den Schwerkraftbetrieb ausgelegt. Größere Anlagen benötigen spezielle Warmluft-Heizgeräte und Ventilatoren. Warmluftheizungen zeichnen sich durch schnelle Aufheizung aus. Heizkörper sind nicht erforderlich. Durch die Umwälzung der Raumluft dient die Heizung gleichzeitig der Be- und Entlüftung. Die Übertragung von Staub, Gerüchen und Geräuschen wird bei getrennten Kanälen für die einzelnen Räume vermieden.

 

Oelheizung

Infos zur modernen

Ölheizung über

oelheizung.info

Info-Material

Bauherren-

Ordner Print

und weiteres

Info-Material.

print_ordner

Online-Energie- sparcheck

Hier erfahren Sie gleich, wie viel

Sie sparen können. Weiter

Fördermittel

In unserer Förder-

mittel-Datenbank

finden Sie aktuelle

Förderprogramme .

 

HeinzeLogo