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Staubsauganlagen

 

Staubsauganlagen werden als Zentralanlagen für das ganze Haus oder die Wohnung installiert. Der Staub wird über die Saugdosen und ein spezielles antistatisches Rohrsystem aus dem Raum entfernt. Der Grobschmutz wird im Behälter des Sauggebläses gesammelt und die mikrofeinen Staubpartikel ins Freie geblasen. So werden selbst kleine Partikel wie Pollen, Bakterien und Mikrostaub aus dem Raum entfernt.

Das Staubsaugen selbst ist einfach: Sobald der Saugschlauch in die Staubsteckdose gesteckt wird, schaltet sich der Zentralstaubsauger automatisch oder auf Knopfdruck am Handgriff ein. Ohne einen Staubsauger hinter sich herziehen zu müssen, kann man jeden Raum auf hygienische Weise reinigen. Weil der Zentralstaubsauger vom Wohnraum entfernt installiert ist, ist vom Staubsaugergeräusch kaum etwas zu hören. Das Rohrsystem kann Unter- oder Aufputz montiert werden. Da die Saugluft im Rohrsystem bis 100 km schnell werden kann, ist es empfehlenswert, ein dafür konstruiertes Vakuumrohrsystem zu installieren. Zentralstaubsauganlagen sind nicht nur für Neubauten interessant, sondern können auch nachträglich installiert werden. Geringe Rohrdurchmesser ermöglichen die Verlegung in Gipskartonwänden, in Betondecken, in Deckenkonstruktionen, direkt im Estrich, in stillgelegten Schächten und Schornsteinen, in Einbaumöbeln, Hochschränken oder Nischen.

 

 

Staubsauganlage

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1. Zentralstaubsauger

 

2. Fortluftklappe 

 

3. Saugleitung 

 

4. Unterputzsaugdose

 

5. Aufputzsaugdose

 

6. Sockeleinkehrdüse

Wäscheabwurfschächte

Eine dreiköpfige Familie produziert pro Jahr eine knappe Tonne Schmutzwäsche, die in der Regel Wäschekorb für Wäschekorb eine oder zwei Etagen abwärts zur Waschmaschine getragen wird.

Abhilfe schafft ein Wäscheabwurfschacht zum Abwerfen der gebrauchten Wäsche.

Der Einwurf wird an strategisch günstiger Stelle wie Bad, Flur oder Schlafzimmer konzipiert. Der Auswurf erfolgt sinnvollerweise in gerader Linie in der Nähe der Waschmaschine.

Der Wäscheabwurfschacht muss bereits in der ersten Planungsphase in das Hauskonzept mit einfließen. Wäscheabwurfsysteme aus Edelstahlrohren sichern eine langjährige Nutzbarkeit. Zusammen mit einer schallgedämmten, luftdichten und abschließbaren Stahl- oder Edelstahltür, die mind. in Brüstungshöhe installiert ist, wird auch den Sicherheitsaspekten wie Kindersicherheit, Brandschutz, Schallschutz, Gas- und Geruchsausbreitung Rechnung getragen.

 

 

Wäscheabwurfschacht

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1. Wäscheeinwurf

 

2. Fallrohr
 

3. Auswurfrohr

 

Aufzüge/Aufzugsanlagen

Eine Aufzugsanlage, kurz Aufzug oder Lift genannt, ist eine Anlage, mit der Personen, Fahrzeuge oder Waren, z.B. Speisen von der Küche zum Essraum, Wäsche vom Hausarbeitsraum zum Schlaftrakt, in einer beweglichen Kabine, einem Fahrkorb oder auf einer Plattform in vertikaler Richtung zwischen zwei oder mehreren Ebenen transportiert werden können. Der bewegliche Teil wird dabei auf senkrecht verlaufenden Schienen geführt.


Bauarten: 

Lastenaufzug

ist eine Aufzugsanlage zum vorrangigen Transport von Waren und ggf. Begleitpersonen. Neue Lastenaufzüge benötigen nach der EN 81 grundsätzlich Fahrkorbtüren.


Güteraufzug

ist nach der bisherigen deutschen Aufzugsverordnung eine Aufzugsanlage, die ausschließlich zum Transport von Waren ohne die Begleitung von Personen gedacht ist. Aus diesem Grund dürfen die Güteraufzüge nur von außen herbeigeholt oder bedient werden. In der Kabine darf sich kein Bedientableau befinden.


Personenaufzug

ist nach der alten deutschen Aufzugsverordnung eine Aufzugsanlage zur Beförderung von Personen. Ein solcher Aufzug muss in Deutschland eine Fahrkorbtür besitzen, so dass niemand während der Fahrt die Fahrschachtwand berühren kann. Personenaufzüge sind mit oder ohne Maschinenraum lieferbar. Aufzugskabinen erhalten Auskleidungen aus Holz, Metall oder Kunststoff, ggf. eine Sitzgelegenheit, Haltegriffleiste, blendfreie Beleuchtung, Aschenbecher, ggf. Spiegel sowie eine Wechsel- oder Gegensprechanlage. Die Türen sind Dreh- oder Schiebetüren, ggf. mit Fotozellensteuerung. Für die Eignung als Behindertenaufzug muss die Größe der Kabine die Rollstuhlabmessungen berücksichtigen (mind. 110 cm x 140 cm). Die Aufzugstüren (mind. 90 cm Durchgangsbreite) müssen kraftbetätigt und mit berührungsloser Türschließüberwachung ausgerüstet sein. Das Bedienungstableau soll in 85 cm Höhe, 50 cm von der Ecke entfernt, angebracht werden, beidseitig daneben Haltestangen 85 cm hoch.


Fassadenaufzug

ist eine Sonderform einer Aufzugsanlage und wird an hohen Fassaden von Gebäuden zu Reinigungs- und Wartungszwecken installiert. Es gibt fest montierte und mobile Fassadenaufzüge.

Aufzugsantriebsarten:

Beim Seilaufzug hängt die Kabine an Tragseilen. Der Maschinenraum ist über dem Schachtkorb angebracht, ggf. auch am Schachtfuß oder die Komponenten des Maschinenraumes sind alle im Aufzugsschacht eingebaut.

Beim Treibscheibenaufzug werden die Tragseile, die am einen Ende die Kabine und am anderen Ende ein Gegengewicht tragen, über eine angetriebene Rolle (Treibscheibe) geführt. Die Seile sind nicht an der Treibscheibe befestigt, sondern werden durch die Reibung gehalten und bewegt. Zur Unterstützung besitzt die Treibscheibe V-förmige Rillen, in die die Seile durch die Zugspannung gepresst werden.

Bei hydraulischen Aufzügen kann der Antrieb zum einen in einem Maschinenraum untergebracht werden, der unabhängig vom Schacht bis zu 20 m entfernt liegen kann, zum anderen können alle Komponenten im Aufzugsschacht untergebracht werden, sodass kein Maschinenraum nötig ist. Im Gegensatz zu Seilaufzügen eignen sie sich nur für kleinere Förderhöhen.

 

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