Sind die Leistungen für die Finanzierung tragbar?
Die Zusammenstellung des Finanzierungsplans von Kosten und Finanzierung führt zu einem Vergleich der Einnahmen und Ausgaben – inklusive der monatlichen Leistungen für die Finanzierung. Hierfür ist eine genaue Betrachtung erforderlich. Auf der Habenseite stehen die Einkünfte wie Löhne und Gehälter sowie Erträge aus selbstständiger Tätigkeit. Weiterhin Mieterträge, Steuerermäßigungen wie Abschreibungen und ggf. Verluste, Kindergeld, Renten, Mietbeihilfen, Zinserträge und Dividenden. Außer den oben genannten Einkünften gibt der Gesetzgeber kinderreichen Familien noch besondere Zuschüsse, Aufwendungsdarlehen genannt, die zur Milderung der Kostenbelastung der Bildung von Wohneigentum dienen. Diese Zuschüsse sind in den einzelnen Ländern unterschiedlich. Die Vergabe ist in der Regel den Kreisverwaltungen zugeordnet.
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Dem gegenüber stehen die Zinsen und Tilgungen der Fremdmittel. Dazu kommen Versicherungen und Unterhaltungskosten. Hierzu zählen z.B. die Gebäudeversicherungen, Gebäudehaftpflicht und weitere, die Unterhaltungskosten für die Versorgung mit Strom, Wasser, Gas, Heizung, die laufenden öffentlichen Abgaben (Grundsteuer, Regenwasser, Straßenreinigung, Straßen-beleuchtung, Müllabfuhr, Abwasser), die Rücklagen für Reparaturen, Schönheitsreparaturen und vieles mehr. Extras wie Urlaub und ein Polster für unvorhergesehene Ausgaben sind zusätzlich einzuplanen. Siehe auch Checklisten.
Die Summe, die nach Abzug aller Kosten vom Jahresnettoeinkommen bleibt, muss dafür ausreichen, den Lebensunterhalt angemessen zu bestreiten. Siehe auch Checklisten.
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Bevor Sie nun Darlehensangebote für die benötigten Fremdmittel einholen, sollten Sie über folgende Punkte
Bescheid wissen: Auszahlungskurs, Bearbeitungsgebühr, Bereitstellungszinsen, Effektiver Jahreszins, Laufzeit,
Nominalbetrag oder Nennbetrag, Nominalzins, Restschuld, Schätzgebühren und Zinsfestschreibung.
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